Rahmenplanorientierter Leitfaden zur Entwicklung von Informations- und Medienkompetenz

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Die Informations- und Medienkompetenz (IMK) ist unbestritten in unserer Informations- und Wissensgesellschaft eine für den Erfolg in Schule und Beruf entscheidende Kompetenz. Es gehört zu den zentralen Aufgaben der modernen Schule, jedem Schüler deren Erwerb zu ermöglichen.

Medienwissenschaftler haben - zunächst in den USA - Standards definiert, denen ein Student genügen sollte um als informations- und medienkompetent zu gelten. Parallel dazu wurden unterschiedliche (theoretische) Modelle entwickelt,
wie diese Kompetenzen am besten zu vermitteln wären. Diese Modelle konnten jedoch nicht als Leitfaden für die Primar- und Sekundarschulen in der DG übernommen werden.

Die Notwendigkeit, einen eigenen, praxisorientierten Leitfaden für die Deutschsprachige Gemeinschaft auszuarbeiten, wurde mit der Entwicklung und Umsetzung des Konzeptes der Schulmediotheken in der DG seit 2001 deutlich erkannt und mit der Verabschiedung der Rahmenpläne für die einzelnen Unterrichtsfächer seit 2008 zwingend erforderlich, da alle Rahmenpläne die Vermittlung der Informations- und Medienkompetenz als fachübergreifende Kompetenz verbindlich vorsehen.

Unter der Verantwortung des Fachbereichs Pädagogik wurde - in Zusammenarbeit mit der Autonomen Hochschule in der DG - der nun online verfügbare "Rahmenplanorientierte Leitfaden zur Entwicklung von Informations- und Medienkompetenz bei Primar- und Sekundarschülern in der Deutschsprachigen Gemeinschaft Belgiens" ausgearbeitet, den Sie hier mit dem Exposé der theoretischen Grundlagen in der vollständigen Fassung zum Downloaden finden.