Geschichte kompetenzorientiert unterrichten nach dem Rahmenplan Geschichte für die 1. Stufe der Sekundarschule
Allgemeines
Datum: Dienstag, 8. November 2011, von 9:00 bis 16:30
Ort: Foyer Lüttich (Regierungsgebäude), Gospertstraße 42, 4700 Eupen
Anmeldungen und Anmeldefrist
Die Schulleitungen melden ihre Personalmitglieder – die Fachlehrer Geschichte, die in der 1. Stufe der Sekundarschule unterrichten – per Mail (gerhard.treinen@dgov.be) bis Donnerstag, 27. Oktober 2011 an.
Zielsetzung
Die Weiterbildung verfolgt zwei Ziele:
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Zum ersten werden, bezogen auf die Inhaltskonzepte, die fachlichen Grundlagen aufgefrischt und mit dem aktuellen Stand abgeglichen. Dies war gerade von fachfremd unterrichtenden Lehrern, bzw. von Lehrern, die an französischsprachigen Universitäten studiert haben, bzw. Geschichte nur als Nebenfach belegt haben, gewünscht worden.
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Zum zweiten werden Anregungen gegeben, wie durch die gezielte Formulierung der leitenden Fragestellungen, durch die Auswahl von Materialien, durch den Bezug auf die Lebenswelt der Schüler der Unterricht so gestaltet werden kann, dass die Kompetenzentwicklung der Schüler gezielt und nachhaltig gefördert wird.Da die Rahmenpläne für die II. und III. Stufe nicht noch einmal die Teilkompetenzen und Themenfelder der 1. Stufe der Sekundarschule behandeln, sind die Lehrer auf die Fundamente der 1. Stufe angewiesen.
Inhalt der Schulung vom 8. November 2011
Bezogen auf beide Zielsetzungen sind Materialien zu großen Themenblöcken zusammengestellt worden, die jedem Lehrer zur Verfügung gestellt werden.
Weil es sich dabei nicht um Kopiervorlagen für den Unterricht handelt, sondern um Lehrerhandreichungen für einen kompetenzorientierten Unterricht, haben Lehrer der DG und das Rahmenplanteam von der Universität Eichstätt-Ingolstadt folgendes Weiterbildungskonzept entwickelt, das am 8. November durchgeführt wird.
Es handelt sich um eine ganztägige Weiterbildung in 4 Blöcken zum Thema „Konflikte in der Neuzeit“ mit dem Schwerpunkt auf Reformation/ Gegenreformation/ Bauernkriege als religiöse Konflikte:
I. Erster Block: Einordnung, Zielsetzung und Zugänge
a. Einordnung und Zielsetzung der Fortbildung
Referentin: Frau Prof. Schreiber, Universität Eichstätt-Ingolstadt
b. Zusammenstellung von Fragestellungen und Materialien für unterschiedliche Unterrichtseinstiege (Zugänge) zum Rahmenthema Reformation/Konflikte der Neuzeit
Referenten: Herr Jens Giesdorf (KA St. Vith) und Herr Carlo Lejeune (AHS)
II. Zweiter Block: Der rote Faden durch die gesamte Einheit: „Kategorien und Leitbegriffe“
a. Aufbau von „Sachkompetenz“ zur Neuzeit auf fundierte und nachhaltige Weise
Referent: Herr Dr. Ventzke, Universität Eichstätt-Ingolstadt
b. Beispiele für zentrale Leitbegriffe in schülergemäßer Sprache erarbeiten
Referenten: Frau Dany Kever (KAE) und Frau Lemeunier (RSI)
III. Kompetenzorientierung konkret. Verbindung von Theorie und Praxis am Beispiel von
a. Perspektivität und Konstruktcharakter von Geschichte:
i. Beispiele
1. Vorstellung einer Auswahl an Quellen zum Thema, an denen Schüler die Perspektivität auf Quellenebene erkennen können
(Herr A. Brose)
2. Vorstellung von ausgewählten deutsch- und französischsprachigen Schulbüchern
(Herr A. Brose und Frau H. Lemeunier)
3. Zusammenschnitt für einen Filmvergleich aus Lutherfilmen (Herr Florian Sochatzy)
4. Perspektivische Wahrnehmung der Orientierungsleistungen von Geschichte
Die Referenten greifen auf die Einstiegssituationen zurück und verdeutlichen, den Lernzuwachs der Schüler mithilfe der Unterrichtseinheiten.
b. Von der Lehrer-Handreichung „Reformation“ zur konkreten Unterrichtsstunde
Erläuterung der Handreichungen
Referenten: Herr Marcus Ventzke und Frau Waltraud Schreiber
c. Gruppenarbeit in 8 Gruppen:
Erarbeitung von 4 kompetenzorientierten Unterrichtseinheiten, unter Einbeziehen der bisher in den Klassen verwendeten Unterrichtsmaterialien
(In jeder Gruppe arbeitet ein Mitglied der Planungsgruppe mit).
IV. Vorstellen und Vergleich der Unterrichtskonzepte: Sind die Kompetenzbereiche genügend verortet?
Anmerkungen
o Fahrtkosten:
Der Fachbereich Pädagogik übernimmt keine Fahrtkosten.
o Ein Mittagsimbiss ist vorgesehen.
Kontaktpersonen
o Für inhaltliche Fragen:
Herr Carlo Lejeune, E-Mail: lejeune.carlo@ahs-dg.be
o Für organisatorische Fragen:
Herr Gerhard Treinen, E-Mail: gerhard.treinen@dgov.be