Dysphasie – Spracherwerbsstörung
Die Dysphasie bezeichnet eine spezifische, intelligenzunabhängige Störung beim Erlernen der Sprache. Wichtigstes Merkmal ist der extreme und anhaltende Rückstand in der Entwicklung der Sprachkompetenz.
Ohne eine frühzeitige und gezielte kommunikative Stimulation und ohne systematische Hilfe beim Spracherwerb gelingt es Kindern, die unter Dysphasie leiden, nicht, zufriedenstellend zu kommunizieren und ihre Gedanken mitzuteilen. Mit der zunehmenden Entmutigung wächst auch die Gefahr, dass sie psychische Störungen entwickeln.
Die Mehrzahl der Kinder haben Schwierigkeiten mit dem Lesen und Schreiben. Die Symptome variieren oftmals, so dass verschiedene Grade und Untergruppen der dysphasischen Störung zu unterscheiden sind. Es gibt Kinder, die alles verstehen und keine Probleme bei der Aussprache haben, allen bereitet jedoch in der Regel die Syntax, Morphologie und Grammatik ihrer Muttersprache Probleme.
Zu den häufigsten Symptomen zählen undeutliche Wörter, Ausdrücke im Telegrammstil oder isolierte Wörter, Syntaxstörungen, Wortfindungsschwäche, Schwierigkeiten beim Strukturieren der Rede und lückenhafte Auffassungsgabe in der mündlichen Sprache.
Quellen:
Die ersten Ansprechpartner sind in der Regel der Lehrer und der Schulleiter. Letzterer kann, falls nötig, auf den Fachbereich Pädagogik der Abteilung Unterricht und Ausbildung des Ministeriums der DG zurückgreifen. Dieser schafft Synergien zwischen Eltern, Schulgemeinschaft und PMS-Zentren. Dabei steht immer die individuelle Förderung des betroffenen Schülers im Vordergrund.
PMS-Zentrum der DG / Bütgenbach
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4750 Bütgenbach
Belgien
Tel.: +32 (0)80 44 52 83