Schülerzahlen
Um die Entwicklung der Schülerpopulation beobachten zu können, senden die Schulen dem Ministerium der DG zweimal im Jahr ihre aktuellen Schülerzahlen zu. Stichtage sind jeweils die letzten Schultage des Monats September und des Monats Januar. Die hier angeführten Grafiken beziehen sich auf die Septemberzahlen 2010.
Aufgrund der Schülerzahlen im September werden sämtliche Statistiken generiert – sowohl für den internen Gebrauch als auch die Informationen, die andere Institutionen (OECD, INS, IWEPS, Eurydice usw.) im Ministerium anfragen.
Anhand der Daten kann die Gesamtschülerpopulation näher analysiert werden: Wo kommen die Schüler her? Welche Nationalität haben die Schüler? Welchen Religionsunterricht besuchen die Schüler? Welche Diplome wurden in den Sekundarschulen vergeben?
Die im September ermittelten Schülerzahlen dienen auch zur Berechnung der Beträge, die die Schulen als finanzielle Unterstützung erhalten, um sie funktionstüchtig zu erhalten.
Diese Summen werden als Funktionssubventionen und -dotationen bezeichnet, je nachdem, ob sie an Schulen des freien bzw. offiziell subventionierten Unterrichtswesens oder aber an Schulen des Gemeinschaftsunterrichtswesens ausbezahlt werden.
Die Schülerzahlen des letzten Schultags im September werden in der Folge dem Parlament durch den Unterrichtsminister in einer Ausschusssitzung vorgestellt. Die Schülerzahlen des Monats Januar dienen vor allem für die Grund- und Sekundarschulen zur Ermittlung der Anzahl Stunden, die den Schulen im darauffolgenden Schuljahr zur Verfügung stehen werden, um den Unterricht konkret zu organisieren und das Funktionieren der Schulen zu gewährleisten. Vereinfacht gesagt: wie viel Lehrpersonen eine Schule im darauffolgenden Schuljahr einstellen darf. Eine entsprechende Überprüfung und unter Umständen auch eine Anpassung findet nochmals auf Basis der Ende September ermittelten Zahlen statt.